Stand: 26. September 2026
Am 8. April 2022 warteten am Bahnhof von Kramatorsk Hunderte, nach örtlichen Angaben sogar Tausende Menschen auf Evakuierungszüge. Um 10.28 Uhr zerlegte sich über dem Gelände eine ballistische Rakete. Fünfzig Submunitionen verteilten Tausende Metallfragmente zwischen Familien, Gepäckstücken und Bahnsteigen. Die Vereinten Nationen verifizierten 60 getötete und 111 verletzte Zivilisten; spätere ukrainische Angaben nennen 61 Tote und mehr als 120 Verletzte. Russland bestritt den Angriff und beschuldigte die Ukraine. Eine detaillierte UN-Untersuchung und eine Rekonstruktion von Human Rights Watch führen jedoch zu einem anderen Ergebnis: Die russischen Streitkräfte starteten den Angriff wahrscheinlich selbst. Die juristische Kernfrage lautet deshalb nicht nur, wem die Rakete gehörte – sondern warum eine Flächenwaffe auf einen bekannten Evakuierungsort abgefeuert wurde.
Das letzte Foto von Maryna
Katia war 13 Jahre alt, als ihre Mutter sie am Bahnhof von Kramatorsk noch um ein gemeinsames Foto bat. Die Familie wollte den Donbas verlassen. Katia, ihre achtjährige Schwester Yulia, ihre Mutter Maryna und deren Zwillingsschwester Olha hatten rund 170 Kilometer bis zu dem Bahnhof zurückgelegt. Von dort sollte ein Evakuierungszug sie fortbringen – weg von der erwarteten russischen Offensive im Osten der Ukraine.
Katia und ihre Mutter stellten sich für Tee an. Olha und Yulia blieben beim Gepäck. Dann schrien Menschen, alle sollten sich hinlegen. Katia wurde zu Boden gestoßen, über ihr brach ein Zelt zusammen. Splitter durchbohrten ihre Beine. Neben ihr lag Maryna.
Das Mädchen hielt seine Mutter zunächst für bewusstlos. Erst später, im Krankenhaus, erfuhr es über einen Spendenaufruf auf Facebook, dass Maryna tot war. Sie wurde 38 Jahre alt. Katia musste mehrfach operiert werden und konnte wochenlang nicht gehen. Das gemeinsame Foto am Bahnhof blieb die letzte Aufnahme ihrer Mutter.
UNICEF dokumentierte Katias Geschichte ebenso wie die einer zweiten Familie: Die elfjährige Yana verlor durch die Explosion beide Beine, ihre Mutter Nataliya ein Bein unterhalb des Knies. Yanas Zwillingsbruder Yaroslav überstand den Angriff körperlich nahezu unverletzt und begann im Krankenhaus, Mutter und Schwester zu versorgen.
Diese Familien waren nicht zufällig an diesem Ort. Der Bahnhof war zu einem der wichtigsten Fluchtpunkte für die Bevölkerung des östlichen Donbas geworden.
Ein öffentlich bekannter Evakuierungsknoten
Nach Beginn des russischen Großangriffs am 24. Februar 2022 wurde Kramatorsk zum zentralen Verkehrsknoten für Menschen aus den Regionen Donezk und Luhansk. Behörden, Eisenbahn und Freiwillige organisierten von dort Evakuierungszüge in den Westen der Ukraine.
Die Funktion des Bahnhofs war kein Geheimnis. Fahrten wurden öffentlich angekündigt, internationale Medien berichteten über die Evakuierungen. Nach Angaben der Regionalverwaltung wurden zwischen dem 26. Februar und dem 7. April mehr als 110.000 Menschen über den Bahnhof aus der Region gebracht.
Am Morgen des 8. April standen Menschen in der Halle, auf dem Vorplatz und an den Gleisen. Viele waren Frauen, Kinder und ältere Menschen. Neben Koffern und Taschen standen Kinderwagen. Einige warteten seit Stunden. Human Rights Watch konnte anhand von Aufnahmen mehr als 500 Menschen unmittelbar vor dem Angriff feststellen; örtliche Behörden schätzten die Gesamtzahl auf rund 4.000.
Der Unterschied ist relevant: Die genaue Zahl der gleichzeitig Anwesenden lässt sich rückblickend nicht zweifelsfrei bestimmen. Unstrittig ist jedoch, dass der Bahnhof dicht mit Zivilisten gefüllt und als Evakuierungsort bekannt war.
10.28 Uhr: eine Rakete, 50 Sprengkörper
Um 10.28 Uhr detonierte der Gefechtskopf einer ballistischen Rakete über dem Bahnhofsgelände. Es handelte sich nach Untersuchungen der UN-Kommission und von Human Rights Watch um eine Totschka-U der Serie 9M79-1 mit einem Kassettengefechtskopf des Typs 9N123K.
Eine solche Rakete wirkt nicht wie ein einzelner großer Sprengsatz. Der Gefechtskopf öffnet sich in der Luft und verteilt 50 Submunitionen über eine große Fläche. Jede dieser 9N24-Submunitionen enthält Sprengstoff und vorgeformte Metallteile. Human Rights Watch errechnete insgesamt rund 15.800 potenziell tödliche Fragmente.
Die Splitter trafen nicht nur einen Punkt. Ermittler dokumentierten Einschläge auf den Bahnsteigen, den Gleisen, dem Vorplatz und den Parkflächen. Human Rights Watch untersuchte Fragmente und Schäden an 32 Einschlagstellen; die UN-Kommission identifizierte auf dem verfügbaren Bildmaterial weitere charakteristische Explosionspunkte.
Die Verteilung erklärt die Art der Verletzungen. Menschen wurden aus unterschiedlichen Richtungen von Metallteilen getroffen. Viele erlitten schwere Blutungen und Amputationsverletzungen. Helfer versuchten, Blutungen zunächst mit Gürteln, Stoff und sogar Windeln zu stoppen, bevor ausreichend medizinisches Material eintraf.
Die UN-Menschenrechtsmission verifizierte 60 getötete Zivilisten, darunter sieben Kinder, sowie 111 Verletzte, darunter 17 Kinder. Human Rights Watch bestätigte mindestens 58 Tote; ukrainische Behörden führen inzwischen 61 Tote und mehr als 120 Verletzte. Solche Abweichungen entstehen durch unterschiedliche Stichtage, Verifikationsmethoden und die Frage, ob später im Krankenhaus Verstorbene einbezogen werden. Sie ändern nichts an der Größenordnung des Angriffs.
„Für die Kinder“ auf dem Raketentrümmer
Etwa 50 Meter südwestlich des Haupteingangs blieb das Triebwerks- und Steuerungssegment der Rakete liegen. Darauf war auf Russisch „За детей“ geschrieben – sinngemäß „Für die Kinder“ oder „Vergeltung für die Kinder“.
Der Schriftzug wurde zu einem der bekanntesten Bilder des Angriffs. Er ist moralisch erschütternd, aber kein eigenständiger Beweis dafür, wer die Rakete startete. Militärische Verantwortung lässt sich nicht aus einer aufgemalten Botschaft ableiten. Dafür sind Waffentyp, Reichweite, Abschussmöglichkeiten, militärische Stellungen, Schadensbild und der operative Kontext entscheidend.
Genau auf dieser Ebene widersprechen die späteren Untersuchungen der russischen Darstellung.
Russlands Version: kein Auftrag, keine Raketen, die Ukraine war es
Das russische Verteidigungsministerium erklärte noch am Tag des Angriffs, russische Einheiten hätten für Kramatorsk weder einen Feuerauftrag gehabt noch einen solchen geplant. Die Totschka-U werde nur von den ukrainischen Streitkräften verwendet. Russland behauptete außerdem, die Rakete sei aus dem von der Ukraine kontrollierten Gebiet um Dobropillja südwestlich von Kramatorsk gestartet worden.
Danach verbreiteten kremlnahe Kanäle weitere Argumente. Die sichtbare Seriennummer solle beweisen, dass die Rakete aus ukrainischem Bestand stamme. Ein gefälschtes Video im Erscheinungsbild der BBC behauptete ebenfalls, die Ukraine sei verantwortlich. Die BBC stellte klar, dass der Film nicht von ihr stammte.
Diese Behauptungen erzeugten den Eindruck, die Täterschaft sei technisch praktisch bewiesen. Tatsächlich trug keines der Argumente:
- Russland verfügte weiterhin über Totschka-U-Systeme. Die UN-Kommission fand keinen Beleg dafür, dass Russland seine älteren Raketen und Abschussgeräte nach der Einführung des Iskander-Systems vernichtet hatte.
- Russische Totschka-Einheiten waren einsatzfähig. Human Rights Watch und SITU Research fanden Abschussfahrzeuge, Transportausrüstung und Raketen im Raum Kunie nordwestlich von Kramatorsk – innerhalb der Reichweite des Bahnhofs.
- Aus dem betreffenden Gebiet wurden Angriffe gestartet. Die Untersuchung dokumentierte, dass russische Kräfte zur fraglichen Zeit regelmäßig Waffen aus Stellungen um Kunie einsetzten.
- Eine Seriennummer weist keinen Nutzerstaat aus. Die Raketen wurden zentral in der Sowjetunion hergestellt und anschließend auf verschiedene Streitkräfte verteilt. Benachbarte Fertigungsnummern belegen weder denselben Besitzer noch denselben Abschussort.
- Ein gefälschtes Nachrichtenlogo ersetzt keine Forensik. Das vermeintliche BBC-Video war Teil einer Desinformationskampagne und keine journalistische Untersuchung.
Wichtig bleibt dennoch: Sowohl Russland als auch die Ukraine besaßen Totschka-U-Raketen. Der Waffentyp allein beweist die russische Täterschaft daher nicht. Die Zuschreibung ergibt sich aus der Gesamtheit der militärischen, räumlichen und forensischen Befunde.
Was die UN-Kommission tatsächlich feststellte
Die unabhängige internationale Untersuchungskommission der Vereinten Nationen wertete Fotos, Videos, Explosionsspuren und den militärischen Kontext aus. Ihr Ergebnis ist präzise formuliert: Die russischen Streitkräfte starteten wahrscheinlich einen unterschiedslosen und unverhältnismäßigen Angriff mit Streumunition auf den Bahnhof von Kramatorsk und unterließen durch die Wahl der Mittel und Methoden mögliche Vorkehrungen zum Schutz von Zivilisten.
Die Kommission berücksichtigte dabei ausdrücklich einen Punkt, der in verkürzten Darstellungen häufig fehlt: Vor dem Angriff war am Bahnhof auch ukrainisches Militärgerät beobachtet worden. Ein Bahnhof kann seine Eigenschaft als ziviles Objekt verlieren, wenn und soweit er tatsächlich einen wirksamen Beitrag zu militärischen Handlungen leistet und sein Angriff einen konkreten militärischen Vorteil verspricht.
Doch selbst ein militärisches Ziel setzt das Kriegsvölkerrecht nicht außer Kraft. Angreifer müssen zwischen militärischen Zielen und Zivilisten unterscheiden, den zu erwartenden militärischen Vorteil gegen den vorhersehbaren zivilen Schaden abwägen und alle praktisch möglichen Schutzmaßnahmen treffen. Das schließt die Wahl einer weniger flächenwirksamen Waffe, einen anderen Angriffszeitpunkt, eine Warnung oder den Abbruch des Angriffs ein.
Wer eine Rakete mit 50 splitternden Submunitionen gegen einen Bahnhof einsetzt, an dem erkennbar Hunderte Zivilisten auf Evakuierung warten, kann deren Wirkung nicht auf einzelne Militärfahrzeuge begrenzen. Genau deshalb kam die UN-Kommission trotz der möglichen militärischen Präsenz zu ihrer Bewertung.
Streumunition: verboten – aber nicht ganz so einfach
Die Konvention über Streumunition von 2008 verbietet Einsatz, Entwicklung, Herstellung und Weitergabe solcher Waffen. Mehr als 100 Staaten sind ihr beigetreten. Russland und die Ukraine gehören jedoch nicht zu den Vertragsparteien.
Das bedeutet nicht, dass Streumunition in diesem Krieg beliebig eingesetzt werden dürfte. Das vertragliche Totalverbot bindet die beiden Staaten zwar nicht unmittelbar. Die allgemeinen Regeln des humanitären Völkerrechts gelten aber unabhängig davon:
- Angriffe dürfen nur gegen militärische Ziele gerichtet werden.
- Unterschiedslose Angriffe sind verboten.
- Erwartbare zivile Verluste dürfen nicht außer Verhältnis zum konkreten und unmittelbaren militärischen Vorteil stehen.
- Bei Planung und Durchführung müssen alle praktisch möglichen Vorkehrungen getroffen werden, um Zivilisten zu verschonen.
Streumunition ist in bewohnten Gebieten besonders problematisch, weil ihre Submunitionen eine Fläche treffen und ein Teil häufig nicht sofort explodiert. Blindgänger bleiben als langfristige Gefahr zurück. Beim Bahnhof von Kramatorsk kam die unmittelbare Flächenwirkung hinzu: Die Waffe wurde über einer sichtbaren Menschenansammlung eingesetzt.
Wann wird aus dem rechtswidrigen Angriff ein Kriegsverbrechen?
Nicht jeder Verstoß gegen das Kriegsvölkerrecht ist automatisch bereits als individuelles Kriegsverbrechen gerichtlich bewiesen. Für eine strafrechtliche Verurteilung müssen Tat, Vorsatz oder Wissen sowie die Verantwortung konkreter Personen nachgewiesen werden.
Das Römische Statut des Internationalen Strafgerichtshofs nennt unter anderem das vorsätzliche Richten eines Angriffs gegen Zivilisten sowie einen Angriff in dem Wissen, dass die erwarteten zivilen Schäden eindeutig außer Verhältnis zum militärischen Vorteil stehen. Daneben können Befehlshaber verantwortlich sein, wenn sie den Angriff anordnen oder relevante Verbrechen ihrer Untergebenen kennen und nicht verhindern oder ahnden.
Human Rights Watch bewertet Kramatorsk als offenkundiges beziehungsweise mutmaßliches russisches Kriegsverbrechen. Die UN-Kommission stellte einen wahrscheinlich von Russland gestarteten, unterschiedslosen und unverhältnismäßigen Angriff sowie fehlende Vorsichtsmaßnahmen fest. Für ein Strafgericht blieben insbesondere diese Fragen zu klären:
- Welche Einheit startete die Rakete?
- Wer wählte den Bahnhof und den Angriffszeitpunkt aus?
- Welche Informationen über die Evakuierungen und die Menschenmenge lagen den Planern vor?
- Welches militärische Ziel sollte getroffen werden?
- Wer genehmigte den Einsatz des Kassettengefechtskopfs?
Die öffentlich zugängliche Beweislage belegt damit eine schwere Verletzung des humanitären Völkerrechts und liefert starke Anhaltspunkte für ein russisches Kriegsverbrechen. Ein internationales Urteil gegen individuell benannte Verantwortliche speziell wegen des Bahnhofangriffs liegt bis zum 26. September 2026 jedoch nicht vor. Ukrainische Behörden führen ein Verfahren nach Artikel 438 ihres Strafgesetzbuchs über Verstöße gegen die Gesetze und Gebräuche des Krieges.
Warum „beide Seiten beschuldigen einander“ nicht mehr genügt
Am Tag eines Angriffs ist journalistische Vorsicht notwendig. Erste Angaben können falsch sein, Wrackteile falsch identifiziert und Opferzahlen später korrigiert werden. Im April 2022 war es deshalb nachvollziehbar, ukrainische und russische Darstellungen nebeneinanderzustellen.
Vier Jahre später wäre dieselbe Formulierung irreführend. Inzwischen liegen die detaillierte Untersuchung einer unabhängigen UN-Kommission, eine umfangreiche Rekonstruktion von Human Rights Watch und SITU Research sowie offene Bild- und Satellitenauswertungen vor. Sie bestätigen nicht jede frühe ukrainische Detailangabe. Sie bestätigen aber die zentrale Zuschreibung: Russland startete den Angriff wahrscheinlich.
Die russischen Gegenbehauptungen wurden dagegen nicht durch eine transparente Untersuchung gestützt. Sie wechselten von der Behauptung fehlender russischer Feueraufträge über ein angebliches ausschließlich ukrainisches Waffensystem bis zu Seriennummern und gefälschten Medienbeiträgen. Das ist keine gleichwertige Beweislage.
Die Folgen endeten nicht am Bahnsteig
Für die Überlebenden war der 8. April kein abgeschlossenes Ereignis. Menschen mussten erneut lernen zu gehen, erhielten Prothesen und unterzogen sich zahlreichen Operationen. Splitter blieben in Körpern zurück. Familien verloren Mütter, Kinder, Großeltern und Geschwister an dem Ort, der sie in Sicherheit bringen sollte.
Auch der Bahnhof veränderte seine Bedeutung. Er blieb ein Symbol der ukrainischen Eisenbahn und der Evakuierung – zugleich wurde er zum Tatort und Erinnerungsort. Spielzeug, Papierengel und Blumen erinnern dort an die Getöteten.
Katia sagte UNICEF Monate nach dem Angriff, sie wolle der Welt vermitteln, dass dieser Krieg nicht erfunden sei. Ihre Worte richteten sich gegen etwas, das mit der Rakete begann und danach fortgesetzt wurde: den Versuch, eine dokumentierte Tat in ein unauflösbares Dickicht widersprüchlicher Geschichten zu verwandeln.
Marynas letztes Foto entstand, weil eine Mutter ihre Tochter an einem Bahnhof um eine Aufnahme bat. Wenige Minuten später war sie tot.
Die Familie wollte nicht an die Front. Sie wollte von ihr weg.
Die Rakete traf genau den Ort ihrer Flucht.
Quellen und weiterführende Dokumente
- UN-Untersuchungskommission: detaillierte Feststellungen zum Angriff auf Kramatorsk
- UN-Menschenrechtsmission: Opferzahlen und völkerrechtliche Bewertung
- Human Rights Watch und SITU Research: Rekonstruktion und russische Abschussmöglichkeiten
- UNICEF Deutschland: Katias Geschichte
- UNICEF Ukraine: Nataliya, Yana und Yaroslav
- Bellingcat: Prüfung russischer Behauptungen und offener Quellen
- EUvsDisinfo: dokumentierte Falschbehauptungen zu Kramatorsk
- IKRK: Regeln des humanitären Völkergewohnheitsrechts
- Internationaler Strafgerichtshof: Römisches Statut
- Donezker Regionalverwaltung: vierter Jahrestag und Stand des ukrainischen Verfahrens
Quellen
- UN Commission of Inquiry – Conference room paper A/HRC/52/CRP.4
- UN Human Rights Monitoring Mission – Kramatorsk and evidence of war crimes
- Human Rights Watch and SITU Research – New Light on Russia's Rail Station Attack
- UNICEF Deutschland – Katia verlor ihre Mutter bei dem Raketenangriff
- UNICEF Ukraine – Family trying to rebuild after tragedy in Kramatorsk
- Bellingcat – Russia's Kramatorsk ‘Facts’ Versus the Evidence
- EUvsDisinfo – Kramatorsk disinformation cases
- ICRC – Customary international humanitarian law rules
- International Criminal Court – Rome Statute
- Donetsk Regional State Administration – Fourth anniversary of the Kramatorsk station attack
Redaktioneller Hinweis: Recherche- und Rechtsstand: 26.09.2026. Die UN verifizierte 60 Tote und 111 Verletzte; spätere ukrainische Angaben nennen 61 Tote und mehr als 120 Verletzte. Die unabhängige UN-Kommission kam zu dem Schluss, dass russische Streitkräfte den unterschiedslosen und unverhältnismäßigen Angriff wahrscheinlich starteten. Ein öffentlich dokumentiertes Urteil gegen individuell benannte Verantwortliche speziell wegen dieses Angriffs liegt bislang nicht vor.
