Analyse
Vom antifaschistischen Staatsmythos zu AfD-Hochburgen: Der verdrängte Rassismus der DDR und seine langen Schatten
Die DDR erklärte Rassismus offiziell für überwunden. Doch Vertragsarbeiter wurden segregiert, diskriminiert und angegriffen, rechte Gewalt wurde häufig verschwiegen. Heute erzielt die AfD in Ostdeutschland Rekordergebnisse. Eine direkte Kausallinie gibt es nicht – aber historische Leerstellen, Transformationsbrüche und heutige völkische Politik greifen ineinander.